Private Eigentümer
Sie haben meist einen konkreten Anlass: einen Sturmschaden, eine undichte Stelle oder eine geplante Sanierung. Sie brauchen verständliche Erklärungen, Bilder und das Gefühl, dass jemand ihr Haus ernst nimmt.
Ein Dach sieht man von der Straße aus, die Arbeit daran selten aus der Nähe. Gute Webseiten für Dachdecker holen das nach: mit Bildern von echten Baustellen, einem sichtbaren Leistungsumfang und einem Anfrageweg, der die wichtigsten Angaben gleich mitbringt.
Dacharbeiten sind teuer, und Kunden vergeben sie nicht nebenbei. Wie gut ein Dach gedeckt ist, können sie trotzdem kaum beurteilen. Was sie beurteilen können, sind Bilder: saubere Anschlüsse am Schornstein, gerade Reihen, ein aufgeräumtes Gerüst, eine fertige Gaube. Für eine Dachdeckerei ist die Referenzgalerie deshalb im allgemeinen wichtiger als jeder Text.
Gute Galerien zeigen nicht nur das fertige Dach aus der Ferne. Sie zeigen Details und Zwischenstände, die man von unten nie sieht, etwa die Unterspannbahn, die Dämmung oder einen Kehlanschluss. Zu jedem Bild gehört ein kurzer Satz: was wurde gemacht, mit welchem Material, an welcher Art Gebäude.
Vorher-Nachher-Vergleiche wirken stark, wenn sie echt sind. Beide Bilder müssen vom selben Dach stammen, möglichst aus derselben Perspektive, und die Eigentümer müssen der Veröffentlichung zugestimmt haben. Bearbeitete oder zusammengesuchte Vergleiche setzen wir nicht ein. Wer so etwas einmal durchschaut glaubt auch den echten Bildern nicht mehr.
Viele Dachdecker machen mehr, als ihre Kunden ahnen. Wer nur „Bedachungen aller Art“ schreibt verschenkt Anfragen. Besser ist eine Übersicht, aus der hervorgeht, was du machst und was jeweils dazugehört. Die folgenden Bereiche sind typisch. Welche davon auf deine Seite gehören, hängt von deinem Betrieb ab.
| Leistung | Was auf die Seite gehört |
|---|---|
| Dacheindeckung | Materialien, mit denen du arbeitest, der Ablauf vom Abdecken bis zur Abnahme und Bilder fertiger Dächer |
| Dachsanierung | Bestandsaufnahme, Dämmung und Unterdach, Ablauf mit Gerüst und grober Zeitplanung |
| Flachdach | Abdichtungen, die du verarbeitest, dazu Wartung und Begrünung, falls du beides anbietest |
| Reparaturen | welche Schäden du übernimmst und wie eine Reparatur abläuft, vom ersten Anruf bis zur Rechnung |
| Dachfenster und Klempnerarbeiten | Einbau und Austausch von Fenstern, Rinnen, Fallrohre und Anschlüsse aus Metall |
Für die wichtigsten Bereiche lohnt sich eine eigene Unterseite. Wer eine Flachdachsanierung sucht, will nicht erst durch Bilder von Ziegeldächern scrollen. Eine eigene Seite ist für Suchmaschinen außerdem leichter einzuordnen als ein langer Sammeltext über alles. Mehr dazu steht bei SEO für Handwerker.
Ziegel oder Betonstein, Schiefer oder Metall, Bitumen oder Kunststoffbahn: Für Laien klingen die Unterschiede abstrakt. Eine kurze Erklärung hilft bei der Entscheidung und zeigt, dass du dich auskennst. Es muss kein Fachartikel werden. Zwei, drei Sätze pro Material reichen: wofür es sich eignet, wie es aussieht und womit man rechnen muss.
Was wir vermeiden, sind pauschale Aussagen zu Haltbarkeit oder Kosten, die im Einzelfall nicht stimmen. Wie lange ein Dach hält, hängt von zu vielen dingen ab. Ehrlicher ist der Hinweis, dass du das bei der Besichtigung einschätzt.
So könnte eine Materialübersicht aussehen
Du willst deine Leistungen und Materialien endlich verständlich zeigen? Erzähl uns kurz von deinem Betrieb.
Neue Webseite anfragenDachdeckereien und andere Dachbetriebe haben oft drei Arten von Kunden. Die wenigsten Betriebe bedienen alle gleich stark, und die Webseite muss das auch nicht so darstellen.
Sie haben meist einen konkreten Anlass: einen Sturmschaden, eine undichte Stelle oder eine geplante Sanierung. Sie brauchen verständliche Erklärungen, Bilder und das Gefühl, dass jemand ihr Haus ernst nimmt.
Sie fragen nach Zuverlässigkeit, Dokumentation und festen Ansprechpartnern. Fotos vom Schaden, ein kurzer Bericht und klare Abläufe bei Wartung und Reparatur zählen für sie mehr als schöne Worte.
Hallen, Flachdächer, große Flächen: Hier zählen Kapazität, Erfahrung mit vergleichbaren Objekten und ein Ansprechpartner, der Termine hält. Referenzen kommen nur mit Zustimmung der Auftraggeber auf die Seite.
Wenn du kaum Gewerbeaufträge annimmst lassen wir diesen Bereich weg. Eine Seite, die alle gleichzeitig ansprechen will, erreicht am Ende oft niemanden richtig.
Ein Anruf mit dem Satz „Mein Dach ist undicht“ ist ein Anfang, aber noch keine Grundlage für ein Angebot. Ein Formular mit wenigen gezielten Feldern spart dir Rückfragen und dem Kunden ein zweites Telefonat. Vier Angaben reichen für eine erste Einschätzung:
Neueindeckung, Sanierung, Reparatur, Flachdach oder Dachfenster, als Auswahl zum Anklicken.
Steildach oder Flachdach, wenn bekannt mit Material. Wer es nicht weiß, wählt „weiß ich nicht“.
Postleitzahl oder Ort, damit du sofort siehst, ob die Anfrage in dein Gebiet fällt.
Ein oder zwei Fotos vom Dach oder vom Schaden. Dafür muss niemand aufs Dach steigen, Bilder vom Boden oder aus dem Fenster reichen.
Ein Feld für den Wunschzeitraum und eines für Rückrufzeiten runden das ab. Mehr braucht es am anfang nicht. Wie das Formular am Ende aussieht, legen wir gemeinsam fest, denn eine Hausverwaltung mit zwanzig Objekten fragt anders an als ein Eigentümer mit einem Carport. Wie Formular, Leistungsseiten und Galerie zusammenspielen, beschreiben wir beim Webdesign für Handwerksbetriebe.
Im Herbst kommen die Sturmschäden, im Frühjahr die verstopfte Dachrinne, im Winter Fragen zu Schnee und Eis. Es liegt nahe, für jedes Thema schnell eine eigene Seite zu bauen. Besser funktioniert es, saisonale Themen in die vorhandenen Leistungsseiten einzubauen, etwa als Abschnitt „Nach dem Sturm“ auf der Seite für Reparaturen.
So bleiben die Inhalte das ganze jahr auffindbar, und du musst keine Seiten pflegen, die nach drei Monaten veraltet sind. Wenn ein Thema für deinen Betrieb wirklich groß ist kann es trotzdem eine eigene Seite bekommen. Dann aber auf dauer und nicht als Aktion.
Nach einem Sturm suchen viele nach einem Dachdecker, der sofort kommt. Trotzdem schreiben wir nur dann „Notdienst“ auf deine Seite, wenn es ihn wirklich gibt, mit Zeiten, Gebiet und Telefonnummer. Wer bei einem Wasserschaden anruft und niemanden erreicht, ist doppelt enttäuscht.
Wenn du keinen Notdienst hast, beschreiben wir ehrlich, wie du Anfragen nach Unwettern abarbeitest und was der Kunde bis dahin tun kann, zum Beispiel Schäden vom Boden aus fotografieren und die Versicherung informieren. Dasselbe gilt für Meistertitel und Zertifikate: Sie kommen auf die Seite, wenn du sie belegen kannst.
Wie die Startseite eines Dachbetriebs aussehen kann, zeigt ein Gestaltungskonzept von Konstrakt. Es ist als Beispiel entstanden, nicht für einen echten Kunden, und lässt Platz für echte Projektbilder. Ansehen kannst du es bei den Beispielen für Handwerker-Webseiten.
Passend dazu: Webseiten für Elektrobetriebe und Webseiten für Malerbetriebe.
Website-Projekt anfragenZum Start reichen zehn bis zwanzig gute Bilder von unterschiedlichen Projekten. Wichtiger als die Menge ist, dass man etwas erkennt und zu jedem Bild ein Satz steht. Die Galerie wächst mit jedem Auftrag, wenn du dir angewöhnst, vor und nach der Arbeit zu fotografieren.
Ja, aber als Teil der passenden Leistungsseite und nicht als eigene kurzlebige Seite. Ein Abschnitt zu Sturmschäden auf der Seite für Reparaturen bleibt das ganze Jahr sichtbar und muss nicht jedes Jahr neu gebaut werden.
Das hängt davon ab, was noch brauchbar ist. Oft lassen sich Bilder und einzelne Texte übernehmen, während Aufbau und Technik neu entstehen. Beim Relaunch für Handwerksbetriebe beschreiben wir, wie wir dabei vorgehen, damit vorhandene Adressen nicht verloren gehen.
Feste Preise sind bei Dacharbeiten selten seriös weil jedes Dach anders ist. Hilfreich sind Hinweise, wovon der Preis abhängt und wie ein Angebot zustande kommt. Wenn du Richtwerte nennen möchtest, formulieren wir sie so, dass niemand sie für einen Festpreis hält.
Schick uns ein paar Eckdaten zu Betrieb, Leistungen und Gebiet. Wir melden uns mit Rückfragen oder einem Terminvorschlag.